hier gibt es unregelmäßig und für begrenzte Zeit neues von der BAE
Wenn man auf der Messe in Köln auch den Eindruck hatte, dass das Modellbahnhobby auf dem absteigenden Ast ist, bei der BAE scheint das nicht der Fall zu sein, denn es gab eine gut besuchtes Arbeitswochenende, an dem mit Feuereifer geschafft wurde.
Wie schon am September-Bauwochenende war auch diesmal ein Fernmitglied erstmals beim Objekt der Begierde: Dieter, der im Bayerischen Wald wohnt und über Regensburg Nürnberg Kassel angereist war.

Fernmitglied Dieter hatte auf seiner über achtstündigen ICE-Reise einen riesigen Karton bei sich, aus dem er dann das Schachtgebäude der Grube Charlotte-Elise hervor holte: ein stattliches Teil mit einem Förderturm und Ladebunker. Hier steht es provisorisch platziert an seinem Bestimmungsplatz, nämlich an der Einfahrt zur Grube. Das Hauptgebäude ist ein Flachrelief und steht direkt vor der Wand, aber das Gleis geht durch die Wand zu einem Hängeschrank im Nachbarraum. Dort kann man die leeren Wagen beladen also auch eine Art Fiddle-Yard.

Nach vielen, vielen Baumonaten, in denen sich kein Rad drehte, konnte nun endlich das neue Loco-Net in Betrieb genommen werden und diverse Versuchsfahrten zwischen Königskrug und Oderteich durchgeführt werden. Noch benutzt Stefan2 allerdings einen FRED-Handregler, der später durch Eigenentwicklungen ersetzt werden soll.

Dichtes Gedränge am Werkstattplatz 3. Was gibt es denn hier zu sehen? Wolfgang hat den ersten Weichenhebel aus einem der neuen Bausätze von Armin-Hagen Berberich zusammengelötet. Im kleinen eingesetzten Bild links unten sieht man den Stellhebel.
Wolfgang meint: Ein wunderbares Produkt, aber den Bausatz muss sich ein Sadist ausgedacht haben. Das fertige Teil übertrifft jedenfalls alle vergleichbaren Produkte bei weitem sowohl an Schönheit wie auch an Funktionalität.

Wie klein doch ein 24“-Bildschirm sein kann, wenn man längs durch ein ganzes Zimmer drauf schauen muss. Hier läuft gerade der Bilder-Vortrag von Stefan2 und Henrik über die Ausstellung in Walferdange. Sehr schöne Anlagen !!!
Ein weiteres Thema des Abends war die auf der BAE verwendete Kupplung, die einige Nachteile hat. Bis fast um Mitternacht wurde erbittert um Optimierungslösungen gerungen.
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Ein ruhiger, gemütlicher und spaßvoller Bautag. Alle Bilder: OOK
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Am Samstag fand nach dem Abendessen wieder ein BAE-Clubabend statt. Der Vortrag über die Saugluftbremse musste wegen Nichterscheinen des Referenten abermals verschoben werden.
Aber Henrik zeigte uns einen Diavortag über seinen Urlaub in Bayern mit Bildern von der Steinbruchbahn Kiefersfelden (800mm, elektrisch) und der meterspurigen dampfbetriebenen Chiemseebahn.
Dann rettete der MIBA-Verlag den Abend mit der DVD "Anlagen-Meisterwerke", die er OOK, wie schon im Forum erwähnt, als Dreingabe zu seinem neune Abo schenkte. Nun ja, hier soll jetzt keine Rezension der DVD stehen. Jedenfalls war der BAE-Club wohl nicht ganz das geeignete Zuschauerforum, so dass die Sticheleien und Frozzeleien kein Ende nehmen wollten. "Aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert."
Die übliche Fachsimpelei und das Anschauen von Büchern und Zeitschriften zogen sich dann noch bis 23 Uhr hin, wo man, je nach Wohnentfernung, sich auf den Heimweg machte oder zur Ruhe begab, denn am Sonntag sollte ja weiter geschafft werden.
Zwei Wochen vor dem Termin war aus der Mitgliedschaft der Vorschlag gekommen, künftig nicht mehr alle Arten von Arbeiten nebeneinander auszuführen (Gleisbau, Landschaftsbau, Verdrahtung, Infrastruktur), sondern ganz konzentriert nur solche Arbeiten auszuführen, die direkt der Betriebsaufnahme dienen.
Weiterhin sollte nicht die ganze Anlage auf einmal in Betrieb genommen werden das würde sehr lange dauern sondern zunächst einmal der Abschnitt Braunlage - Königskrug - Oderteich - Steinbruch Dreihörste und die Grubenbahn von Oderteich nach Charlotte-Elise.
Dieser Doppelvorschlag wurde allseits begeistert aufgenommen und entsprechend gehandelt.
Dementsprechend groß waren die Fortschritte in Richtung auf dieses Ziel:
# Alle Weichen des genannten Abschnittes sind voll funktionsfähig mit Ausnahme des zweiten Zungenpaares der Doppelweiche Kkg sowie der DKW Odt.
# Alle Loconet-Steckbuchsen für den Abschnitt sind installiert.
# Alle Telefone außer Brl installiert und funktionsfähig.
# Fahrstromversorgung überall gesichert außer Odt Westhälfte.
# T 15 (ex T5 ex T 02) sowie C-Kuppler Nr. fertig für DCC, eine Grubenlok fast fertig.
# Die mit „außer“ gekennzeichneten Arbeiten werden im Juli ausgeführt.
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Michael überließ den Sonnenberger Weichenbau ein weiteres Mal Henrik und setzte seine pyrotechnische, nein styrotechnische Geländegestaltung östlich von Sonnenberg fort. Die Andreasberger Strecke taucht hier unter der Hauptstrecke ab und muss zu diesem Zwecke in einem Tunnel verschwinden, über dem ein einigermaßen überzeugender Berg entstehen muss.
Den gestaltet Michael hier mit Styroporplatten und dem zugehörigen Flächenkleber. Dieser Kleber ist gut, aber wenn er trocken ist, geht er aus der Kleidung nicht mehr raus. Und von den Händen schwer ab. Daher die Handschuhe. Alte Bauernregel: Was mit Wasser und Seife nicht ab geht, geht mit der Zeit ab.
Im rechten Bild sehen wir Nico2, der bei seinem ersten Volleinsatz bei der BAE eine Lücke in der Geländegestaltung hinter dem Dorf Schluft geschlossen hat und nun mit Füllspachtel die fließendenb Übergänge schafft.
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In der Werkstatt 2 hatte sich Stefan2 mit seinem high-tech-gear eingenistet: Präzisionsfräse, Oszilloskop und andere elektronische Prüf- und Messeinrichtungen. Hier macht er den ersten Fräsversuch für die halbmechanisierte Serienfertigung von Gabelköpfen für Weichengestänge |
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Gut oder nicht gut? Die ersten Teile werden begutachtet. |
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Das neueste Triebfahrzeug der BAE läuft nicht. Warum nicht? Stefan2 misst gerade den Chip durch. |
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Nun ist Michaels “Resita” (0e) auf dem Operationstisch. Hier geht es darum, wie der Dampfausstoß synchronisiert werden kann |
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Seit seinem legendären Artikel im Mittelpuffer über das Metzgern von Fleischmann Magic Train Fahrwerken gilt Herbert (besser bekannt als HFy) als Deutschlands Modellbahn-Metzger Nr.1.

Was lag also näher, als ihm auch die notwendige Herstellung von 0m-Fahrwerken für diverse vorhandene Güterwagenaufbauten anzutragen. Hier sieht man den Metzger bei der Arbeit: Schneiden, Winkligkeit überprüfen, passend Feilen, spurgetreu zusammenkleben.
Man achte auf (uneigennützige) Schleichwerbung: ohne den Kleber Ruderer 300 läuft da gar nichts. Es gib ihn bei Addie, KS und seit Neuestem auch in Arnberg (Gutenbergplatz 56, Tel.02931-1757) bei BAE-Clubmitglied Jörg Linke
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Nach monatelangen "Erschließungsarbeiten" ist die Arbeit im Steinbruch Königskopf aufgenommen worden. Vier Mann (na gut, drei, einer ruht sich aus) brechen Granitblöcke aus der Wand, die sie anschließend zerkleinern und in die Lore laden werden.

Der Brecher ist leider noch nicht fertig, aber für den 1. Juni sucht die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn, der der Steinbruch Königskopf gehört, schon vorsorglich zwanzig Arbeiter. Wir werden weiter berichten.
Der BAE-"Bautag" des Monats Februar ist gesplittet worden, da zu wenige Mitmacher auf einen Termin gebündelt werden konnten. Am 9.2. fand also der Teil 1 statt mit drei BAE-Clubmitgliedern, einem "Nur-Gucken-Besucher" und OOK. Trotz vierlerlei Aktivitäten gibt es keine neuen Fotos, da sie den bisherigen zu sehr ähneln würden.
Stattdessen ist hier zu sehen, was zwischen dem Januar-Bautag und dem 9.2.08 geschah. Die beiden Fotos (vorher/nachher) zeigen den Streckenabschnitt Königsbergkurve. Der ist (auf dem zweiten Bild) nur farblich grundiert, damit nicht alles so schrecklich weiß aussieht (und stäubt), die Landschaftsoberfläche folgt in den nächsten Wochen (Monaten?).


Links kommt die Trasse durch den Königsbergtunnel von Sieber, beschreibt einen Viertelkreis und verschwindet sodann gleich wieder im Stumpfer-Stein-Tunnel.
So, und am 16.Februar findet dann der zweite Teil des Februar-Bautages statt. Möchte wieder jemand "nur gucken" kommen? Bitte per email anmelden an ferrook.aril@gmx.net
Seit dem vorletzten up-date (Südharzbahn Ot heimgekehrt) hat sich der Anblick des dort erstmal im Rohzustand gezeigten Steinbruchs Königskopf ein wenig verändert.

Der Holzkasten da ist schon ein gewaltiger Brecher, nicht wahr? Richtig! Genau, ein Brecher. Das ist der Brecher (im Harz sagte man auch "Knacker")des Steinbruchs, der im unteren Teil auch einen Bunker enthalten soll. Ein Anbau wird über das erste Gleis reichen und die Ladeschütten enthalten. Noch ist es ja nur ein roher Sperrholzkasten, aber nicht mehr lange. Wetten? Schaun Sie mal wieder hier rein.
Trotz Fehlens von vier Clubmitgliedern der ersten Stunde waren am Samstag acht Mann am Werkeln, so dass es wieder an vielen Baustellen erhebliche Fortschritte gab. Beim Anklicken der Bilder erscheint auch der Text, der Genaueres erzählt.
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Nächster Bautag ist am schon am 9. Februar. Alte, neue und zukünftige BAE-Fans werden gern gesehen. Bitte frühzeitig anmelden, auch Nur-mal-Gucken-Besucher.
Nach langer Odysse sind fünf der sechs Ot der BAE (Eigentumsmerkmal Südharzbahn) per DHL-Paket heimgekehrt. Eigentlich sollten sie von einem ebenso bekannten wie fähigen Schmalspurmodellbahner "ans Laufen" gebracht werden, wie es so schön heißt, aber die Firma Siemens hatte gerade nichts Besseres zu tun, als ihn nach Rumänien umzusetzen, wo er in einem Containerdorf wohnen darf - nicht die beste Voraussetzung für guten Modellbau. So warten die Ot weiter auf eine Könnerhand, die Achsen an gelöteten Messingfahrzeugen ausrichten kann.

Der sechste Ot soll im Laufe des Jahres heim kehren in Gesellschaft von zwei weiteren, die erst noch gebaut werden müssen.
Gebraucht werden diese Fahrzeuge ganz dringend, damit die Abfuhr von Granitschotter vom Steinbruch Königskopf (am Bahnhof Königskrug) beginnen kann. Dieser Steinbruch ist auch erst seit kurzem existent. Mitglieder des BAE-Clubs haben die Entstehung (und deren Vorgeschichte) im internen Unterforum des Harzbahnforums mitverfolgen können.
Als Brecher-/Bunkergebäude soll eine Nachbildung dessen fungieren, das mal an der NWE im Thumkuhlental stand (s. Harzer Schmalspur-Spezialitäten).
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Für das Malen der Hintergrundkulisse konnte OOK eine professionelle Malerin verpflichten: Christina Brüne aus Falkensee. In den ersten Januartagen 2008 unterzieht sie sich allerlei gymnastischer Verrenkungen, um die teilweise weit von der Anlagenkante verlaufende Kulisse mit Harzer Bergen und Himmel zu bemalen. Anders als bei der BAE II in Bremen wird es diverse "Wetter" an diversen Orten auf der Anlage geben. Hier blauer Himmel mit weißen Wölkchen, dort graue Wolkendecke und an anderer Stelle eine heranziehende Regenfront. Es sind mehr als 50 laufende Meter Kulisse zu malen, eine wahrhaft große Aufgabe für eine Malerin, die sonst hauptsächlich Bilder unter 1 qm Größe malt. |
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18. November 2008 |
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